Werkzeug fürs Leben, Haïti

Haitireise von Josef Ulmann und Hans Speck
3.-13 Oktober 2010

Am 3. Oktober Morgens früh starteten Josef Ulmann und ich, Hans Speck, unsere Reise von Kloten nach Verrettes, Haiti. Am 4. Oktober mittags landeten wir in Port au Prince, der Hauptstadt von Haiti. Mit dem Taxi ging es dann mitten durch die zerstörte Hauptstadt, beim Präsidentenpalast und den vielen Zeltstätten vorbei in ein Hotel, das wie durch ein Wunder das Erdbeben ohne jeden Schaden überstanden hat. In der nahen Umgebung ist alles zerstört, es sieht noch schlimmer aus, als wir es vom Fernsehen her kennen. Die Bewohner hausen teilweise in den baufälligen Ruinen oder unter ein paar zerfetzten Blachen. Der Gestank ist unbeschreiblich.

Am Morgen 5.Okt. ging dann unsere Reise mit dem Mietwagen nach Verrettes.
Wir fuhren an vielen Zeltstätten und teilweise auch an neugebauten kleinen Häusern vorbei. Unglaublich aber die Überbevölkerung des ehemaligen Hafenstädtchens Saint Marc durch die Flucht von mehreren Hunderttausend Menschen aus der zerstörten Hauptstadt aufs Land. Ein Durchkommen ist fast nicht möglich.

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Riesigen Dank allen, die uns mithelfen, „unsere“ Berufsschule zu erhalten; viele schon seit Ende 2002, als Hans Speck und Rose-Marie Christen für einen unentgeltlichen Einsatz der Entwicklungszusammenarbeit nach Haïti reisten, die Schule zusammen mit Einheimischen leiteten und viel in die Verbesserung der Praxisausbildung investierten. Seither wird die Berufsschule von Einheimischen geführt.

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